Soforthilfe bei Hochwasserschäden in Kassel und Nordhessen
Keller unter Wasser nach Hochwasser, Starkregen oder Rückstau? Wir sind schnellstmöglich bei Ihnen – im Notfall oft noch am selben Tag –, messen, wie weit die Nässe reicht, bauen aus, was nicht mehr zu retten ist, und trocknen Ihr Haus technisch und dokumentiert.
Kurz gesagt: Nach Hochwasser oder Starkregen ist das Wasser meist verschmutzt und zieht tiefer in Wände und Böden als bei einem Rohrbruch. Deshalb gilt: erst die eigene Sicherheit, dann den Schaden fotografieren und der Versicherung melden, dann Restwasser entfernen, nicht mehr zu rettende Materialien ausbauen und technisch trocknen – mit Messungen bis zum Abschluss. Versichert sind solche Schäden nur mit einem Elementarschadenschutz in der Wohngebäude- oder Hausratversicherung. Die Deckungsentscheidung trifft der Versicherer.
Stand: Oktober 2026
Die ersten Schritte nach einem Hochwasserschaden
Was Sie selbst tun können, bevor wir da sind – in dieser Reihenfolge.
- 1Sicherheit geht vorBetreten Sie einen überfluteten Keller nicht, solange dort Strom anliegen kann. Schalten Sie die Sicherungen nur aus, wenn der Verteiler trocken und gefahrlos erreichbar ist – sonst informieren Sie die Feuerwehr oder Ihren Netzbetreiber. Bei Gas- oder Ölgeruch: Haus verlassen und den Notruf 112 wählen.
- 2Erst abpumpen, wenn das Wasser draußen gesunken istSteht draußen noch Wasser oder drückt es von unten nach, hält das Wasser im Keller dagegen. Wird zu früh abgepumpt, kann der Druck von außen Kellerwände und Bodenplatte beschädigen.
- 3Schaden fotografieren, bevor Sie aufräumenFotos und Videos vom Wasserstand, von allen Räumen und von beschädigten Gegenständen. Werfen Sie nichts vorschnell weg – die Versicherung möchte Schäden unter Umständen selbst sehen.
- 4Versicherung unverzüglich informierenMelden Sie den Schaden Ihrer Wohngebäude- und gegebenenfalls Ihrer Hausratversicherung und notieren Sie die Schadennummer. Wie das geht, steht in unserem Ratgeber Wasserschaden der Versicherung melden.
- 5Nicht abwarten – Trocknung früh startenJe länger Wände und Böden nass bleiben, desto größer wird das Risiko für Schimmel und Folgeschäden. Lüften allein reicht bei durchnässten Bauteilen nicht. Rufen Sie uns an, sobald Sie wieder sicher ins Haus können.
Achtung, verschmutztes Wasser: Hochwasser und Rückstauwasser enthalten oft Abwasser, Heizöl oder Schlamm. Tragen Sie beim Aufräumen Gummistiefel und Handschuhe und waschen Sie sich danach gründlich die Hände.
Hochwasser, Starkregen, Rückstau oder Grundwasser?
Woher das Wasser kam, entscheidet über die Sanierung – und darüber, welche Versicherung zuständig ist.
Hochwasser
Typisch: Ein Fluss oder Bach tritt über die Ufer – in der Region etwa Fulda, Losse oder Ahna – und das Wasser läuft von außen ins Haus.
Versicherung: nur mit Elementarschadenschutz.
Starkregen
Typisch: Regenwasser sammelt sich auf dem Grundstück und läuft über Lichtschächte, Kellertreppen oder Türen ins Haus – auch weit weg von jedem Gewässer.
Versicherung: nur mit Elementarschadenschutz.
Rückstau aus dem Kanal
Typisch: Die Kanalisation ist überlastet, Abwasser drückt über Bodenabläufe, Duschen oder Toiletten im Keller nach oben.
Versicherung: Elementarschadenschutz – viele Verträge verlangen eine funktionierende Rückstausicherung.
Grundwasser
Typisch: Nach langem Regen steigt das Grundwasser und drückt durch Bodenplatte oder Kellerwände.
Versicherung: nur, wenn es an die Oberfläche tritt und dann ins Haus läuft.
Mehr zu GrundwasserschädenWarum ein Hochwasserschaden anders ist als ein Rohrbruch
Das Wasser ist verschmutzt
Hochwasser bringt oft Abwasser, Öl und Schlamm mit. Ob Estrich, Dämmung, Putz und Trockenbau getrocknet werden können oder erneuert werden müssen, hängt vor allem davon ab, wie stark das Wasser belastet war.
Viel mehr Wasser im Bauteil
Nach einer Überschwemmung sind Baustoffe oft bis in die kleinsten Poren mit Wasser gefüllt – ein Vielfaches dessen, was ein Rohrbruch hinterlässt. Entsprechend länger dauert die Trocknung.
Messen braucht Erfahrung
Viele Feuchtemessgeräte zeigen bei so nassen Baustoffen nur noch ihren Höchstwert. Wir kombinieren deshalb mehrere Verfahren, messen über die gesamte Trocknung und halten jeden Wert im Messprotokoll fest.
So helfen wir nach Hochwasser und Starkregen
Ein Ansprechpartner von der ersten Messung bis zur fertigen Wohnung.


Anruf oder Foto
Sie schildern die Lage, gern mit Foto per WhatsApp. Die telefonische Ersteinschätzung ist kostenlos.
Schadenaufnahme
Schnellstmöglich, im Notfall oft noch am selben Tag: Feuchtemessung, Fotos und Dokumentation für Ihre Versicherung.
Restwasser und Rückbau
Wir entfernen Restwasser und bauen aus, was belastet oder nicht mehr zu trocknen ist – und entsorgen es fachgerecht.
Technische Trocknung
Mit Kondensations- und Adsorptionstrocknern, bei Bedarf als Dämmschichttrocknung unter dem Estrich. Gemessen wird bis zur Endmessung.
Wiederherstellung
Estrich, Putz, Böden und Anstrich – wir koordinieren alle Gewerke mit unseren Partnerbetrieben.
Was kostet die Sanierung – und wer zahlt?
Schäden durch Hochwasser, Starkregen und Rückstau sind nur versichert, wenn Ihre Wohngebäude- oder Hausratversicherung einen Elementarschadenschutz enthält. Die Deckungsentscheidung trifft der Versicherer.
Nicht sicher, ob Sie Elementarschutz haben? Schauen Sie in Ihren Versicherungsschein. Der Zusatz heißt meist „Elementarschäden“ oder „weitere Naturgefahren“. Für Gebäude und Hausrat gilt er getrennt – es kann sein, dass nur einer der beiden Verträge ihn enthält.
Wovon die Kosten abhängen:
- Größe der betroffenen Flächen und Zahl der Räume
- wie stark das Wasser verschmutzt war – Trocknen oder Ausbauen
- Aufbau von Boden und Wänden, etwa Dämmschicht unter dem Estrich
- Dauer der Trocknung
- Umfang der Wiederherstellung
Bei gedeckten Schäden ist eine direkte Abrechnung mit der Versicherung möglich. Wir dokumentieren Schaden, Rückbau und Trocknung so, dass Ihr Versicherer den Verlauf nachvollziehen kann. Ist der Schaden nicht versichert, besprechen wir vorher mit Ihnen, was auf Sie zukommt – die telefonische Ersteinschätzung ist kostenlos.
Jetzt anrufen: 0561 – 86 16 743Das sagen unsere Kunden
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★★★★★„Die Bautrocknung Hentrich GmbH stand mir von der Schadensbesichtigung bis zur Wiederherstellung zuverlässig und professionell zur Seite. Alle Rückfragen wurden verständnisvoll beantwortet und die Termine unkompliziert telefonisch abgestimmt.“
★★★★★„Sehr professionell, freundlich und kompetent! Wir haben uns mit unseren Belangen sehr gut beraten gefühlt und eine schnelle, hilfreiche Beratung erhalten.“
Für das nächste Mal vorsorgen? Rückstausicherung, hochgesetzte Lichtschächte, mobile Barrieren: In unserem Ratgeber lesen Sie, wie Sie Ihr Haus gegen Hochwasser und Starkregen schützen.
Zum RatgeberHäufige Fragen zu Hochwasser- und Starkregenschäden
Unsere Leistungen nach dem Hochwasser
Bautrocknung
Technische Trocknung von Wänden, Estrich und Dämmschicht – mit Messprotokoll bis zur Endmessung.
Mehr zur BautrocknungKomplettsanierung
Rückbau, Estrich, Putz, Böden und Anstrich – alles koordiniert, ein Ansprechpartner bis zur fertigen Wohnung.
Mehr zur SanierungFeuchtigkeitsmessung
Ist nach dem Hochwasser alles wieder trocken? Wir messen nach, bevor Sie renovieren – mit schriftlichem Protokoll.
Mehr zur MessungRatgeber: Hochwasserschutz fürs Haus · Grundwasser und Versicherung · Welche Versicherung zahlt?
Quellen: Leitfaden zur technischen Bauteiltrocknung (Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, Wien 2019), Abschnitte 1.4, 2.6 und 2.9 zu Messung, Verschmutzung und Trocknungsdauer nach Überschwemmungen · Verbraucherzentrale: Versicherungsschutz gegen Elementarschäden (Stand 31.07.2026) · IFS Schadenprisma 2/2019: Fäkalschaden in Innenräumen.
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